Erkenntnisreise durch die LandStadt

Mit dem Fokus "LandStadt verstehen" waren wir über ein Jahr mit verschiedenen Projekten unterwegs. Unzählige Fragestellungen haben uns beschäftigt, Menschen mit verschiedenen Hintergründen haben ihre Perspektiven geteilt, viele Gespräche fanden statt. Hier teilen wir unsere Erkenntnisse. 

LandStadt Entdeckungsreise Gesamtweg

Die Anfänge

Weiterentwicklung guter Begegnungskultur - dies war für Gerhard Stübe, Geschäftsführer Kongresskultur Bregenz GmbH, mit der Hauptgrund, um den Prozess LandStadt-Vorarlberg ins Rollen zu bringen. Durch eine Studie (FUTOPOLIS: Stadt, Land, Zukunft von ZukunftsInstitut&GRAFT, 2018) wurde ihm klar: Auch Vorarlberg zeichnet sich durch die, in der Studie beschriebene, kollaborative Empathie aus. Mehr dazu im ersten Video: 

LandStadt Entdeckungsreise Kollaborative Empathie

Inspiration von nah und fern

Im Juni 2019 ging es los. Ab auf die Straße. Wir suchten das Gespräch und sammelten ganz offen Assoziationen zum Begriff LandStadt. Auffallend häufig wurden Rückkehrer:innen genannt. Zuerst prägen Orte Menschen, dann Menschen Orte. Insbesonders jene, die eine Zeitlang weg waren, Großstadtluft geschnuppert haben und dann  wieder nach Vorarlberg zurückkehren. Herwig Bauer, Inititator und Organisator des Poolbar Festivals, meint, vom Ausland kommt man immer inspiriert zurück. Mehr dazu: 

LandStadt Entdeckungsreise Potentiale Rückkehrer

In der Schnittmenge von Land und Stadt

Im Herbst 2019 haben wir auf die Ruine Blumenegg geladen. Gemeinsam mit dem wanderkiosk entstand ein buntes Festival, das sich auf vielen Ebenen - kulinarisch, musikalisch und räumlich - mit Land und Stadt auseinandergesetzt hat. Es wurde ein Festival, das die Schnittmenge von Land und Stadt unterstreicht. So beschreibt es Architekt und Mitinitator Martin Mackowitz. 

LandStadt Entdeckungsreise das Dazwischen

LandStadt: Georgie und Pop-Up Engagament

"Gestalte den chancenreichsten Ort für Menschen mit Kindern in der LandStadt!" - das war die Challenge rundum einen Prozess, der mit der Methode des Design Thinking arbeitete. Welche Erkenntnisse aufgetaucht sind, welches Potential in "dritten Orten" steckt und was mit der Ghörig-Kurve auf sich hat, erzählen Stefan Lins und Judith Lutz (beide Büro für Freiwilliges Engagement und Beteiligung, Land Vorarlberg) im folgenden Video: 

LandStadt Entdeckungsreise Georgie

Anspruchshaltung an der Achse zwischen Land und Stadt

Anfang des Jahres 2020 fand im Frauenmuseum in Hittisau ein Kamingespräch mit dem Fokus Gemeinde- und Regionalentwicklung statt, bei dem die Frage erörtert wurde, was eine LandStadt als Metapher für unseren Lebensraum bedeuten und als Projekt leisten könnte. Wo liegen die wesentlichen Herausforderungen und spannenden Potenziale? Christoph Kirchengast (Regio Vorderland-Feldkirch) zeigt anhand eines Gedichtes auf, welche Fragen zentral sind. 

LandStadt Kamingespräch

Zwangspause und Zeit für Reflexion

Im Frühjahr 2020 war plötzlich alles anders. Statt dem geplanten Kongress  (31.3/1.4 2020) waren wir mit social distancing, Homeoffice und Co. konfrontiert. Was bedeutet das für einen solchen Prozess, bei dem Begegnung so eine wesentliche Rolle spielt? Eines ist sicher: Gelernt haben wir trotzdem vieles, wie Verena Konrad (vai) im folgenden Video erzählt. 

LandStadt Entdeckugsreise Wissensschatz

Diskurse im virtuellen Raum

Angepasst an die Gegebenheiten fanden dann einige Veranstaltungen auf digitalem Wege statt. Begonnen haben wir mit einem abgewandelten Kamingespräch-Format. Dabei zeigte sich insbesondere, wie das Thema LandStadt im Bereich der Integrationsarbeit in Vorarlberg wirkt. Ein Einblick von Eva Grabher (okay.zusammenleben). 

LandStadt Entdeckungsreise Gallisches Dorf
Raum schaffen für Kollaboration und Engagement. Denn es kommt darauf an, dass die Menschen LandStadt mitgestalten!

Zentrum und Peripherie statt Land und Stadt?!

Land und Stadt lassen sich nicht wirklich trennen. So mischen sich auch die Lebensstile, hybride Formen entstehen in beiden Räumen. Viel wichtiger sind aber die Begriffe Zentrum und Peripherie, wie Uli Hellweg (Stadtplaner)  und Kerstin Faber (IBA Thüringen)  im nächsten Beitrag erklären. 

LandStadt Donut,Brezel,Zopf

Szenarien: Versuch eines Ausblicks.

Wie kann die Brille LandStadt zu guten Entscheidungen für eine zukunftsfähige Entwicklung in Vorarlberg beitragen? Im Rahmen eines Szenarienprozesses gingen wird dieser Frage nach. Bertram Meusburger (Büro für Freiwilliges Engagement und Beteiligung) weiß mehr darüber. 

LandStadt Entdeckungsreise Fernrohr

Dieser Erkenntnisreise wurde im Rahmen von "LandStadt tagt" (23.November 2020) mit über 130 Teilnehmenden präsentiert. 

Video: fux&hase |  Illustration: Gabriel Harmtodt (coop4)

Late Night: Das Ländle und der Rurbanismus

Im Rahmen des Poolbar-Festivals 2020 luden wir zum LandStadt-Talk. Vorarlberg zeichnet sich durch eine spannende Mischung aus urbanen und ländlichen Elementen aus. Der Rurbanismus als perfekte Mischung - urbaner Lifestyle und ländliche Ruhe glücklich vereint? Wir waren auf der Suche nach den Potentialen, die in diesem Zusammenspiel stecken. 

 

LandStadt LateNight hinter den Kulissen
LandStadt Latenight Gäste
Andreas Koop und Eva Grabher bei der LandStadt LateNight

Mit dabei sind Eva Grabherr (okay.zusammenleben), Andreas Koop (Stadt Land Schluss) und Josef Mathis (ehem. Bürgermeister Zwischenwasser und Vorstand Verein Zukunftsorte); inhaltliche Impulse gaben Kerstin Faber (IBA Thüringen) und Uli Hellweg (HELLWEG URBAN CONCEPT). Durch die Sendung führte Michael Lederer (Büro für Freiwilliges Engagament und Beteiligung).

LandStadt LateNight Startbild