Pecha Kucha Night am Poolbarfestival

Ein Abend, der ganz im Zeichen der Inspiration und Vernetzung stand! 

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Worauf könnten dritte Orte in der LandStadt Vorarlberg die Antwort sein?

Um dieser Frage nachzugehen, fand im Rahmen des poolbar-Festivals eine sogenannte Pecha-Kucha Night statt. Im Rahmen, dieses aus Japan stammenden Vortragsformat, wurden nach dem Grundprinzip 20 Bilder in 20 Sekunden sechs verschiedene dritte Orte Konzepte vorgestellt. Von Stuttgart, Zürich über Vaduz bis nach Rankweil, Feldkirch und Schlins gab es Einblicke in verschiedene Konzeptionen von Begegnungs- und Experimentierräumen. 

Die Umnutzung von Unorten wie der Österreichische Platz in Stuttgart, war ebenso Thema wie die gemeinschaftliche Nutzung eines Ladenlokals inmitten der Züricher Innenstadt, die wie vielerorts gekennzeichnet ist von immensen Mietentwicklungen. 

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Dritte Orte sind demnach Orte, an denen Vielfalt zu einer unschätzbaren Ressource wird. Sie bringen urbane Qualitäten in den ländlichen Raum. Mit Spielräumen statt Spielregeln, dann beginnt das Feld zu knistern

Was macht einen guten Ort aus?

Dafür braucht es die „special sauce“, wie es Martin Mackowitz und Sami Akkach formulierten – es geht um den richtigen Zeitpunkt, genauso wie es ein passendes Betriebssystem braucht, damit der Ort von Vielen bespielt und genutzt werden kann. Dritte Orte können zentrale Orte sein, um gesellschaftliche Entwicklungen zu reflektieren und gemeinsam ins Tun zu kommen. Solche Orte sind selten fertig und gerade das ist zentral – es wird dazu eingeladen, sich den Ort anzueignen. Ob im Rahmen digitaler oder analoger Formate, Veranstaltungen oder als Co-Workspace, als Teil einer Initiative oder der Community vor Ort.

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Sie waren mit dabei:

 

Text: Michael Lederer

Fotos: Matthias Rhomberg